Mittwoch, 24. November 2010

yeah...

die ersten 4 notables sind heute auf den Weg nach Highlands Ranch, Colorado gegangen. Die nächsten 2 gehen nächste Woche raus... Mein shop ist so gut wie leer und ich muss neue notables produzieren. Wer hätte das gedacht!

Freitag, 12. November 2010

beautiful Bolton Hill

Auch wenn ihr das vielleicht nicht so gerne hören wollt, bei uns waren es heute 20°C und ich hab meine dicke Jacke zuhause lassen können. Der Herbst hier ist wunderschön, die Blätter leuchten in allen Farben im Sonnenlicht und die Eichhörnchen springen über die letzen Halloween-Kürbisse.


Lanvale Street in Bolton Hill


und das oft-besuchte On the Hill Café

notable in action

Danke an Won!



projects

Da mein Fuller Brush Projekt nun endlich beendet ist, hier nun ein paar Impressionen:

A new brush sweeps clean,
but only the old brush knows all the corners.


Ich habe eine Micro brand für Fuller entworfen. Zu den Fuller Care Produkten zählen unter anderem ein Schuhputzset und ein all-natural white house vinegar (Putzessig). Alles hübsch fotografiert. Markenzeichen für die Fuller Care Line ist ein Sternenmuster und die gold-anmutende Farbe. 
und nun etwas über die Arbeit hinter den Kulissen: Die Fotos sind im New Yorker Hotelzimmer entstanden. Hab meine selbst gebastelten Mini Schuh(putz)boxen (hab ein Lob für meine handwerklichen Fähigkeiten bekommen), meine original 100 % Rosshaar Bürsten von amazon, meine leere umgewandelte Heinz Essigflasche und Stoffreste in einer Save-A-Lot Plastiktüte durch New York ins Hotel getragen. Dort wurde Die Flasche mit Wasser gefüllt und meine Schuhbürste in meine eigentliche Screenprinting Vorlage eingewickelt. Die Etiketten sind nicht meine finale Version gewesen, dank Herbstpause im Printlab konnte ich nix mehr drucken. Im Photoshop wurden dann letzte "Kleinigkeiten" hinzugefügt, weggeschnibbelt oder kaschiert. Das Projekt ist überhaupt nicht so gelaufen wie es sollte, ich war ziemlich unzufrieden, aber warum auch immer - alle fanden es toll!

Mit meinem fashion graphics Kurs dagegen läuft alles einfach gut. Ich hab was erfunden! Und ich finds super. Mein notable.



Das waren meine ersten product shots. Mittlerweile habe ich auch labels mit letterpress gemacht die wie in dem Beispiel unten rechts auf dem folder aufgebracht sind.
Heute war ich mit Sol bei Michael's um Papernachschub zu besorgen. Ich habe eine Bestellung für 2 customized notables bei Etsy bekommen. Yeah! 
Bin dann morgen wieder in der Holzwerkstatt zu finden.

favorite fieldtrips

Und was ist so am MICA geschehen? Mit meiner letterpress class war ich bei Globe Poster - DER Showposter Druckerei der Ostküste. Leider steht Globe kurz vor dem Aus. Wir Studenten hoffen, Globe mit der Hilfe von MICA zu retten, naja oder eher gesagt wir hoffen, dass MICA Teile von Globe aufkauft und vielleicht sogar für die Studenten zugänglich macht. Ich war jedenfalls ziemlich beeindruckt. Globes Kunden waren: die Jackson5, RunDMC, Jimi Hendrix, James Brown, Chuck Berry, Led Zeppelin und viele mehr. Globe ist bekannt für seine grellen Farben, screenprinting und letterpress.


Nachdrucke der Plakate stehen übrigens zum Verkauf, wer Interesse hat. Hab mir auch 3 Unikate besorgt, weiß nur noch nicht, ob ich sie in den Koffer krieg...


Mit meiner fashion graphics class war ich Anfang November in New York im Etsy headquater. Teil unserer Aufgabe im Kurs ist es, einen shop bei Etsy zu gestalten und einzurichten und unsere produzierten und gebrandeten Produkte zu verkaufen. Bei Etsy haben wir eine Führung durchs Büro und danach eine persönliche Shopkritik von den Profis bei Etsy bekommen. Ich fand alles sehr spannend. Etsy kauft selbst bei seinen Sellern ein und das ganze Büro sieht aus wie in einem Riesen D.I.Y. Wunderland voller kreativer Ideen.



ps: meine notables sind nun auch offiziell online - zwar noch nicht ganz vollständing, aber das ändert sich noch dieses Wochenende.

http://www.etsy.com/shop/mynotable

I'm not a blog person

naja, das ist wohl ziemlich offensichtlich. Werd wohl keine Karriere als Blog-Schreiber machen...
Wie auch immer, die letzten Wochen waren sehr aufregend und ich möchte euch davon berichten.

Mein Freund Sven hat mich im Oktober zu meinem Geburtstag besucht. In den 2 Tagen Herbstferien + Wochenende waren wir in New York. Wir hatten eine großartige Zeit! (oh je, wann hab ich das letzte Mal großartig gesagt...) Unser Hotelzimmer war im 14 Stock vom Belvedere Hotel 2 Blocks vom Times Square entfernt. Wir hatten einen super Asublick auf die City und unser Zimmer war wirklich ein Traum und relativ günstig. In den 4 Tagen haben wir viel gesehen. Sven und ich waren auf dem Rockefeller Center bei Sonnenuntergang und haben tolle Fotos gemacht. Wir haben gesehen, wie die Eislaufbahn vorm Rockefeller Center für dieses Jahr eingeweiht wurde. Außerdem haben wir einen halben Tag im Central Park verbracht, waren am Times Square, haben uns eine Broadway Show angesehen, waren schick essen, waren im Super Hero Supply Store in Brooklyn, shopping bei Anthropologie für Tina und bei B&H für Sven.




Und erkennt ihr den Superhelden auf dem Foto in der Mitte? Das ist Terrible Tina. Sie musste allerdings schwören ihre Superkräfte nur für Gutes einzusetzen. Na was sind wohl ihre Superkräfte?

Samstag, 2. Oktober 2010

no pizza parties on the roof

Vor 2 Wochen habe ich Fotos von Savanna, Clayton und Dylan auf dem Dach ihrer WG gemacht. Weiß nicht, ob ich es schon mal erwähnt habe - dort wollte ich eigentlich einziehen. Meine Traum-WG in Baltimore. Naja, die Hausbesitzerin hat sich dann doch entschieden, nur Jahresverträge anzubieten. Ein paar Tage durfte ich bleiben und hab solange in Dylans Zimmer geschlafen. So ziemlich einen der ersten Tage haben wir auf dem Dach gesessen, Natti Boh Bier getrunken und den Sonnenuntergang beobachtet. Für meine letzte Aufgabe vom Catwalk Fotokurs bei Alex habe ich die Bilder vor 2 Wochen auf dem Dach geplant.
Nach dem ersten Bild, was ich von unten aufgenommen habe, hat mich so nen komischer Typ angequatscht. Ich schätze, es ist nicht streetsmart mit seiner riesen Kamera auf der Straße zu stehen und Fotos zu machen... Der Typ hat irgendwas erzählt vonwegen er habe keinen Pass. Den Rest hab ich nicht verstanden. Ich war froh, dass die anderen mich vom Dach beobachten konnten und Sam, der andere Mitbewohner mir gleich die Tür aufgemacht hat. Fotos mach ich jedenfalls hier nicht mehr alleine auf der Straße. Wie auch immer ich finde, die Fotos sind ganz gut geworden.









  

die Vermieterin hat übrigens mal gesagt: Keine Pizza-Parties auf dem Dach. Auf die Idee wären wir gar nicht gekommen. Ist als bald mal geplant!

Sonntag, 26. September 2010

und sonst so

Meine Kurse sind immer noch sehr spannend und machen mir großen Spaß. Für unseren fashion graphics Kurs wurden wir vom Etsy headquater nach New York eingeladen. Bis Anfang Novemer sollen wir unsere Kollektion fertig haben, Fotos gemacht haben und unseren Shop gestaltet haben. Die Leute von Etsy wollen uns ihre Arbeit zeigen und uns dann auch individuell mit unseren Shops beraten. Das ist sehr aufregend. Außerdem hatten wir letzten Freitag einen Nähkurs im fibre department bei Valeska, der deutschen Dozentin. Katrin ist dort natürlich bekannt. Ich muss zugeben, das fibre department hat definitiv die kreativere Umgebung die zum Schaffen anregt. Ich wünschte, ich könnte mal da hin kommen zum Machen. Leider dürfen wir aus versicherungstechnischen Gründen die Nähmaschinen dort nicht benutzen (außer für unseren Nähkurs). Neu am fibre department (allerdings nicht in den Räumen soweit ich weiß) ist der Textildrucker. Weiß nicht, ob das das korrekte Wort ist, jedenfalls kann man sein Design ganz einfach auf riesen Stoffe drucken lassen. Ab nächstem Semester ist das nette Gerät auch zugänglich für alle Studenten. Immerhin - am graphic design department haben wir ein transportables Siebdruckgerät. Ein kleines Maschinchen mit dem Siebdruck ganz einfach ist. Und ebenfalls eine kleine Nähmaschine. Und einen Riesen Venyl-Cutter und ein komisches Zeug, mit dem man Dinge gummieren kann. Also, sollte ich mal Werkzeug entwerfen, kriegt es auf jeden Fall einen Gummigriff!




Im Brown Center habe ich fast alle meine Kurse. Sieht schick aus, ist aber innen bitter kalt. Weiß nicht wer das die Klimaanlage einrichtet. Ich jedenfalls komm nur noch mit Jacke und Schal. Schön finde ich auch den Kontrast zwischen dem futuristischem Brown Center und der alten Kirche, die man durch die Fenster von innen und in der Glasspiegelung von außen sehen kann.

Nur meinen letterpress Kurs habe ich im Dolphin buildung. Habe mir vorgenommen, alle meine Verpackungen mit letterpress zu drucken. Ob das was wird?

let's get inky

PS

ich hab die Holzwerksatt gefunden und säge meine Bretter jetzt selbst zurecht. Meinem craftroom-Kurs bei Sebastian sei Dank, weiß ich ja, wie man die Stichsäge bedient!
Danke Herr Hundertmark!

endlich ein neuer Eintrag...

... und Neuigkeiten aus dem MICA-Wunderland. Heute hat es geregnet. Der perfekte Tag, um neue Clipboards herzustellen. Insgesamt habe ich jetzt 6 Mappen. Die Clips bekomme ich hoffentlich Montag und dann werden aus meinen Mappen endlich Clipboards. Die Gestaltung hat sich auch ein wenig geändert ich habe jetzt 3 verschiedene Größen - lettersize, memosize und pocketsize. Die Mappen haben eine Lasche, die mit einem Gummiband über die lange Seite geschlossen wird.


wie aus einem Briefumschlag eine Mappe wird...




Die Briefmappe war meine erste Mappe und hat das Format memosize.


Meine 3 pocketsize Mappen mit buntem Papier innen. (in dem mittleren befindet sich ein tolles Tiermuster mit Igeln und Füchsen)

coming soon: mein Etsy Shop, in dem die Clipboards zu erwerben sind.

Sonntag, 12. September 2010

und noch was zur Esskultur und Freizeit

Unglaublich - ich habe heute richtigen Käse gefunden. Bei Trader Joe's gibt es ausschließlich organic Produkte - und somit auch richtigen Käse. Den esse ich grad auf meinem Vollkorntoastbrot und dazu eine rote Paprika, die so viel gekostet hat wie 3 Paprikas in Deutschland. Aber ich genieße sie sehr. Also, an all die jenigen, die mit der amerikanischen Esskultur nichts anfangen können - ja, es ist möglich sich in den Vereinigten Staaten gesund und ausgewogen zu ernähren. Dauert für mich aber einen 3 Stunden langen Weg und rund 5-fache Kosten im Vergleich zu dem Billig-Supermarkt, um die Ecke.
Am letzten Montag war übrigens Labor Day. Das heißt, wir hatten frei. Zusammen mit Freunden bin ich an diesem Tag zum Six Flags Freizeitpark gefahren. Das war eine organisierte Tour von der Uni und wir durften den ganzen Tag Achterbahn fahren, rumtoben und wie wild am Spieß schreien, wenn das Untertassen-ähnliche Gefährt mit einem ca. 200 m in die Tiefe stürzt. Ja, manche Menschen versetzen sich freiwillig so einen Schock. Warum? Keine Ahnung, aber ich wollte es wenigstens mal ausprobieren. Am besten gefallen hat mir "der Pinguin". Zu 5t in einem runden Schlauchboot eine Wasserrutsche runterrasen - das macht Spaß! Naja, fanden nicht alle so witzig wie ich, obwohl ich das meiste Wasser abbekommen habe. Achterbahnen jedoch finde ich ziemlich anstrengend.

hurry up, hurry up, hurry up

Etwas Neues auf meinen blog zu schreiben, steht schon lange auf meiner to-do-Liste. Tja, wie das nur immer so ist, hat es nun doch eine Weile gedauert, mich zu diesem Punkt durchzuarbeiten.
Baltimore ist immer noch neu, groß und unbekannt für mich. Ich schätze so richtig eingelebt habe ich mich noch nicht. Alles geht so schnell und durch meine vielen Hausaufgaben, komme ich nicht wirklich zum nachdenken. So, nun aber mal ein paar Eindrücke:
Ich denke, MICA ist wirklich ein super College. Man bekommt hier eine grandiose Ausbildung und die Möglichkeiten sind groß. Anfangs hatte ich 6 studio classes. Das war einfach viel zu viel. Jetzt habe ich mich auf 4 entschieden. Eine studio class dauert 6 Stunden. Es gibt immer Morgens- und Abendkurse. Also entweder von 9:00 bis 15:00 oder 16:00 bis 22:00. Abends fahren kleine Busse durch die benachbarten Stadtteile, um die Studenten sicher nach Hause zu bringen. Ich hatte Glück und konnte den sehr beliebten letterpress Kurs am Printmaking department belegen. Außerdem habe ich dienstags Fashion Graphics, mittwochs Graphic Design II und am Donnerstag habe ich einen Kurs namens Branding. Für Fashion Graphics sollen wir ein Produkt entwerfen, herstellen und eine Serie von 5 verschiedenen Ausführungen in unserem selbst-gestalteten Etsy Shop vertreiben. 3 Konzepte sollten innerhalb einer Woche vorgestellt werden. In der 2. Woche sollen wir mindestens unser erstes Produkt fertig haben. Alles soll in einem Zeitraum von 5 Wochen fertig sein, danach gibt es ein Klassenprojekt, an dem alle im Team zusammenarbeiten sollen. Mein Gewinnerkonzept ist ein Clipboard mit integrierter Mappe zum Archivieren der vielen Listen die man darauf geschrieben hat.



Die üblichen Größen der Clipboards find ich blöd, deshalb habe ich mit meinem Cutter ein handliches Format aus Cardboard geschnitten. Hab das ein bisschen unterschätzt und pro Brett ca. 2 Stunden gebraucht, dann nochmal zwei Stunden für die Mappe... Oh Mann, ich bin echt langsam. Außerdem ist jetzt mein Cutter futsch. Hab ihn mit einem Haargummi provisorisch repariert. Im hardware store, in der Nähe, sägen die leider nichts auf Maß, aber ich versuche jetzt mal in MICAs Werkstatt zu kommen und jemanden zu finden, der das für mich macht (in 3 Sekunden an einer richtigen Säge!). Tja, außerdem finde ich es echt schwierig hier die Materialien zu finden, die ich brauche. Ich glaub die bräuchten echt mal nen Fricke Bastelladen hier. Die Kunststudenten haben es da einfacher, Leinwände und Farbe gibts genug, jedoch keine Spur von einfachen Elastikbändern, die ich in Weimar an mindestens 4 mir bekannten Orten (zu Fuß erreichbar) finden kann. Zu Fuß ist hier auch so ne Sache. Irgendwie ist alles weit weg. Ich glaub da bin ich sehr verwöhnt von Weimar.

Samstag, 28. August 2010

ein wunderschöner Samstag

Habe heute den ganzen Tag nur gefaulenzt, bin im Schlafanzug rumgelaufen, hab mir ein köstliches gesundes Mahl zum Mittag bereitet und einen Großteil des Tages damit verbracht, an meinem geöffnetem Fenster zu sitzen und mein Buch zu lesen - die Füße auf dem Fensterbrett. Hab mich dabei ein bisschen gefühlt wie Carrie aus Sex and the City in meinem kleinen süßen Apartment mit Blick auf den Park. Herrlich!

Hatte gestern eine merkwürdige Erfahrung mit dem typischen amerikanischen, keine Ahnung wie man die nennt, Entertainer!? Guest Speaker Jamie Washington sollte meiner Meinung nach einen Vortrag halten. Ich dachte er wäre ein bekannter Künstler der uns jetzt sagt wie man ganz doll kreativ ist. Naja, sein Vortrag war eigentlich ein Kennenlernspielchen bei dem alle begeistert mitgemacht haben. Wow, ich kam mir ganz schön alt vor. Irgendwie ist es nicht so mein Ding, Leute zu suchen die im gleichen Monat geboren sind wie ich, um ihnen zu erzählen wann ich mich mal ganz akzeptiert gefühlt habe und wann ich mal diskriminiert wurde. Au weia, danach sollten wir uns in einem großen Kreis aufstellen und ich dachte schon, wir fassen uns gleich bei den Händen und fangen an zu tanzen... Aber nein, Jamie hat Fragen gestellt und wer sich angesprochen fühlte, sollte in den Kreis treten. Aber hey, seine Fragen und die Ergebnisse waren sehr interessant. Erfahren habe ich, dass mehr Asiaten als Afro-Amerikaner am Mica anfangen, sehr viele der Studenten einen unmittelbaren Verwandten mit einer Behinderung haben oder selbst behindert sind, einige unter Gewalt in der Familie litten und fast alle jemanden kennen, der Selbstmord begangen hat. Das hätte ich nicht gedacht. Hey, ein Mädchen hat sogar angefangen zu weinen. Die Stimmung war irgendwie merkwürdig herzergreifend. Das ist irgendwie anders gewesen als die Kleiderkette in Weimar. ;-)



zum Thema street smart:


es ist nicht street smart

• mit zwei großen Tüten vorm Eingang von Target zu warten (auch wenn es nur 5 Minuten sind)
• mit dem Fahrrad zu nah an Fremden vorbeizufahren


es ist street smart

• Geld lieber am Uni Geldautomaten abzuheben
• Schlüssel, Geldscheine und Handy immer in den Hosenvordertaschen zu tragen
• keine Kreditkarte mitzunehmen
• sich bei Guardian anzumelden (die einem im Notfall per GPS lokalisieren und einem einen Streifenwagen schicken)
• immer auf der Straßenseite zu laufen an der die Autos einem entgegenkommen
• Leuten auf der Straße Guten Tag sagen (auch wenn man sie nicht kennt) um zu signalisieren: Ich hab dich wahrgenommen und weiß wie du aussiehst

es ist street smart (in Barcelona)

• sich mehr als 300 Euro klauen zu lassen. Wird ein Dieb erwischt, wird er nur verhaftet, wenn er mehr als 300 Euro dabei hat.

es ist street smart (in Griechenland)

• bei einem Überfall wegzulaufen. Diebe und Räuber werden mit einer Gefängnisstrafe von 5 bis 7 Jahren bestraft. Hat der Dieb/Räuber einen jedoch verfolgt wird er unter einem anderem Tatbestand angeklagt und bekommt zwischen 20 bis 25 Jahren; deshalb verfolgeneinen Diebe/Räuber einen in Griechenland nicht

Donnerstag, 26. August 2010

mein eigenes Reich

Endlich habe ich es geschafft, mal ein paar Bilder meiner neuen Wohnung zu machen.
Ich wohne etwa 10 Minuten vom Campus entfernt (wenn ich spät dran bin, schaffe ich es jedoch auch in 5!) Ich wohne im 1. Stock und habe ein Arbeitszimmer, ein Schlafzimmer, Bad und Küche + Flur der die Räume voneinander trennt. Ich finde die Wohnung ist schön geschnitten und ist wunderbar hell - zumindest im Arbeitszimmer und in der Küche... Mein Schlafzimmer hat zwar ein großes Fenster, jedoch befindet sich davor eine Hauswand und dazwischen eine Feuerleiter. Mein Fenster ist mit einem Gitter gesichert - es sollte also keiner reinkommen können, ich allerdings raus.

Die Nachbarn habe ich bisher noch nicht kennengelernt. Gegenüber wird die Wohnung gerade renoviert, allerdings kriege ich davon meistens gar nichts mit, weil ich ja tagsüber unterwegs bin. Chris, mein Vormieter war so freundlich und hat mir ein paar Möbel da gelassen. Ich habe also einen großen Schreibtisch, 2 Bücherregale, einen Tisch, 2 Stühle und einen Küchenrollschrank von ihm geliehen bekommen. Außerdem habe ich sein Internet direkt übernommen, um mich nicht selbst noch um einen Vertrag kümmern zu müssen.
Getier habe ich hier glücklicherweise noch nicht gesehen. Gestern haben mich 2 Mücken besucht, die mussten jedoch zeitnah wieder los und ich hab rausgefunden, wie ich mein Fliegengitter schließe, um einen weiteren Besuch vorzubeugen...
Ach ja, die Bilder an den Wänden hat mir Clayton geliehen. Er studiert auch am MICA und war so lieb sie mir für meine kahlen weißen Wände zu geben. Äh, sonst gibt es nicht so viel zu sehen. Ich habe beim Village Thrift Store Geschirr, Gläser, 2 Töpfe, 1 Pfanne und eine große Yankee Candle (mistle toe) für unglaubliche 20 Doller erstanden (dafür bekomme ich normalerweise nicht mal die Kerze) und mein Kühlschrank ist gefüllt mit echtem (!) Orangensaft, Bananen, Toastbrot (will nix Essbares draußen liegen lassen wegen dem Getier), falschem (!) Käse (gab keinen echten), Schinken, Butter, Joghurt (keine Ahnung ob echt oder falsch), Cinnamon Rosin Bagles und Keksen (vom Welcome Dinner). Naja, ich hoffe mein Kühlschrank wird sich noch etwas erholen von den ersten ungesunden Tagen...


hier ein paar Bilder:

Arbeitszimmer mit zwei großen Fenstern



Ausblick aus dem Fenster auf Eutaw Place















Küche





















Bad





















Schlafzimmer

Dienstag, 24. August 2010

darf ich vorstellen...

dies ist mein Blog zu meinem Auslandssemester am MICA in Baltimore.


Baltimore ist die größte Stadt im US-Bundesstaat Maryland an der Ostküste der Vereinigten Staaten. Sie hat ca. 641.000 Einwohner und gegenwärtig leider große Probleme mit Armut und Kriminalität. Während der ersten Tage in der Stadt wurde mir schon oft gesagt, dass ich street smart sein muss. Der Begriff war mir neu, deshalb eine kurze Erklärung auch für euch:

A person who is street smart is able to navigate safely through life and survive, no matter where she's at.

Also, um meinen Weg hier zu finden und mein Auslandssemester zu einer großartigen Erfahrung werden zu lassen, werde ich rausfinden, was es bedeutet street smart zu sein. Für mich heißt das natürlich immer auf meine Sicherheit bedacht zu sein, ABER mich auch weiterzuentwickeln und meine Umgebung noch sensibler wahrzunehmen, um meine Eindrücke kreativ zu nutzen.